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	<title>Tourenfahrer &#124; Motorradfahrer &#124; Motorrad Abenteuer</title>
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	<description>Das Blog</description>
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		<title>Das war’s</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 07:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Eurasien 2011]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Wochen sind wir wieder zu Hause und so langsam kehrt Normalität in unser Leben zurück. In den letzten drei Monaten haben wir mehr als 18.000 km zurückgelegt, davon allein 6.000 km auf Pisten in der Mongolei und im Osten von Sibirien. Die gesamte Kilometerleistung der Eurasien-Durchquerung beträgt damit 25.000 km. Jetzt geht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-601" title="km_stand_ende" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/09/km_stand_ende.jpg" alt="18.000 Kilometer durch Russland und die Mongolei" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Seit zwei Wochen sind wir wieder zu Hause und so langsam kehrt Normalität in unser Leben zurück. In den letzten drei Monaten haben wir mehr als 18.000 km zurückgelegt, davon allein 6.000 km auf Pisten in der Mongolei und im Osten von Sibirien. Die gesamte Kilometerleistung der Eurasien-Durchquerung beträgt damit 25.000 km. Jetzt geht es daran mehr als 120 Gigabyte (ca. 7000 Fotos und 14 Stunden Film) zu sichten. Auch die unzähligen Eindrücke, die wir auf dieser Reise gesammelt haben, werden uns wohl noch lange beschäftigen.<br />
Der Weg von Magadan zurück in die Zivilisation war spannend, aber auch nervenaufreibend und kostspielig. Letztendlich sind wir gesund zurück und auch die Motorräder haben diese Tour erstaunlich gut weggesteckt. Und das obwohl sie auf dem Kolyma-Highway und auf der Road of Bones einiges haben verkraften müssen.<br />
Die F 800 GS begnügte sich unterwegs mit zweimaligem Ölwechsel, einem neuen Luftfilter einem Satz frischer Conti TKC 80 und viermaligem Spannen der Kette. Auch die G 650 GS schlug sich erstaunlich wacker, obwohl bei dem Einzylinder die Grenzen des Originalfahrwerk auf der Road of Bones sichtbar wurden. Mehr über unserer Erfahrungen mit der G 650 wird in der kommenden Ausgabe von MOTRORRADAbenteuer zu lesen sein.<br />
Claudia und ich sehen nun dem kommenden Winter und damit der motorradfreien Zeit gelassen entgegen. Das Bild- und Filmmaterial bietet sicher genügend Ablenkung in der kalten Jahreszeit.</p>
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		<title>Eine andere Welt in acht Stunden</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 06:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Horizons Unlimited]]></category>
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		<category><![CDATA[Motorrad-Transport]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ein leichter Abschied aus Magadan. Es wird Herbst am östlichen Ende von Russland, die Temperaturen schaffen es nur noch selten in den zweistelligen Bereich. Dann, nach acht Stunden Flug, Moskau. 24 Grad Celsius, und alles läuft problemlos. Über Horizons Unlimited haben wir Kontakt zu Motospectr bekommen. Die Jungs sind großartig und uns eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-591" title="moskau_02" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_02.jpg" alt="Motorradtransport Moskau" width="540" height="360" /><br />
Es war ein leichter Abschied aus Magadan. Es wird Herbst am östlichen Ende von Russland, die Temperaturen schaffen es nur noch selten in den zweistelligen Bereich. Dann, nach acht Stunden Flug, Moskau. 24 Grad Celsius, und alles läuft problemlos. Über <a title="Horizons Unlimited" href="http://www.horizonsunlimited.com" target="_blank">Horizons Unlimited</a> haben wir Kontakt zu <a title="Motospectr" href="http://motospectr.ru" target="_blank">Motospectr</a> bekommen. Die Jungs sind großartig und uns eine große Hilfe.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-592" title="moskau_01" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_01-150x150.jpg" alt="Motorradtransport Moskau" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_03.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-593" title="moskau_03" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_03-150x150.jpg" alt="Motorradtransport Moskau" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_04.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-594" title="moskau_04" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/moskau_04-150x150.jpg" alt="Motorradtransport Moskau" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Vom Abholen am Flughafen, über das Buchen eines Hotels, bis hin zum Zusammenbau der Motorräder in der Werkstatt, die Jungunternehmer waren nicht zu bremsen. Igor und seine Freunde haben gerade ein Unternehmen für den Vertrieb von Motorradausrüstung in Russland gegründet und sind dabei, dafür Partner in Deutschland zu suchen.<br />
Jetzt stehen die Motorräder fahrbereit in der Werkstatt. Lediglich die Ausrüstung muss noch umsortiert werden und wir können wieder auf die BMWs steigen – endlich.</p>
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		<title>Abflug aus Magadan</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 09:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magadan]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sitzen im Flieger nach Moskau. Unsere Motorräder sind angeblich schon da. Mal sehen. Hier noch schnell ein paar Eindrücke aus Magadan: ein Blick über die Stadt, Relikte des Kalten Krieges, die »Mask of Sorrow« – eine Gedenkstätte für die Gulagopfer, und ein Blick ins Büro auf dem Flughafen. Bilder zum Vergrößern anklicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1762_062.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-578" title="magadan_1762_062" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1762_062.jpg" alt="Magadan" width="540" height="360" /></a><br />
Wir sitzen im Flieger nach Moskau. Unsere Motorräder sind angeblich schon da. Mal sehen. Hier noch schnell ein paar Eindrücke aus Magadan: ein Blick über die Stadt, Relikte des Kalten Krieges, die »Mask of Sorrow« – eine Gedenkstätte für die Gulagopfer, und ein Blick ins Büro auf dem Flughafen. Bilder zum Vergrößern anklicken.</p>
<table>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1711_065.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-580 alignleft" title="magadan_1711_065" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1711_065-150x150.jpg" alt="View over city Magadan" width="250" height="166" /></a>
</td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1756_061.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-581" title="magadan_1756_061" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1756_061-150x150.jpg" alt="Magadan" width="250" height="166" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1679_063.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-582" title="magadan_1679_063" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_1679_063-150x150.jpg" alt="Mask of Sorrow Magadan" width="250" height="166" /></a>
</td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_3776_064.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-584" title="magadan_3776_064" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_3776_064-150x150.jpg" alt="Airport Magadan" width="250" height="166" /></a>
</td>
</tr>
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		<title>Ankunft in Magadan! Und nu?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Magadan]]></category>
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		<description><![CDATA[Die letzten 600 Kilometer auf dem Kolyma Highway bis Magadan waren äußerst angenehm zu fahren. Die Piste ist in gutem Zustand und die bergige Landschaft bietet dem Auge viel Abwechslung. Ein Grund für die gute Piste dürfte das Gold sein. Ganze Flusstäler werden auf der Suche nach dem Edelmetall umgegraben. Im Osten Sibiriens wird die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-561" title="magadan_01" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_01.jpg" alt="Magadan" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Die letzten 600 Kilometer auf dem Kolyma Highway bis Magadan waren äußerst angenehm zu fahren. Die Piste ist in gutem Zustand und die bergige Landschaft bietet dem Auge viel Abwechslung. Ein Grund für die gute Piste dürfte das Gold sein. Ganze Flusstäler werden auf der Suche nach dem Edelmetall umgegraben. Im Osten Sibiriens wird die Welt neu gestaltet, nicht immer zu ihrem Vorteil. Ist ein Ort »abgegrast« zieht die Gemeinschaft der »Glücksritter« weiter. Was bleibt, sind eine ausgebrannte Landschaft, Abraumhalden und Geisterorte.</p>
<p style="text-align: left;">Umweltschutz ist eine Sache, die an diesem Ende der Welt noch nicht angekommen ist. Umweltschutz?, fragen die Russen hier. Warum? Sibirien sei so groß, die Natur könne diese kleinen Kratzer schon verkraften.</p>
<p style="text-align: left;">Wir sind nun fast eine Woche in Magadan. Von den 35 Grad Celsius auf der Road of Bones sind nur noch 15 Grad übrig geblieben. Mehrere Tage waren wir hin- und hergerissen zwischen Schiff, Flugzeug und einer Rückfahrt mit den Motorrädern. Fahren würde wieder 3000 Kilometer Piste bedeuten. Und der Herbst übernimmt hier bereits langsam die Gestaltung der Witterungsbedingungen. Auch sind die Reifen nicht mehr im besten Zustand, und die Kupplung der G 650 GS hat auf der Road of Bones ein wenig gelitten.</p>
<p style="text-align: left;">Verschiffen wäre eine Alternative. Eigentlich dauert eine Überfahrt von Magadan nach Wladiwostok sechs Tage und kostet 7000 Rubel bis 9000 Rubel pro Person (ca. 175 Euro bis 225 Euro). Der Transport für das Motorrad liegt bei 8000 bis 10000 Rubel (ca. 200 Euro bis 250 Euro) Dieses »eigentlich« hängt aber von mehreren Faktoren ab. Zunächst vom Wetter. Schwere See kann die Ankunft durchaus um zwei bis drei Tage verzögern. Oder es wird ein Zwischenstopp in einem anderen Hafen eingelegt, um weitere Fracht aufzunehmen.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_021.jpg"><img src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_021-150x150.jpg" alt="Magadan" title="magadan_02" width="250" height="167" class="alignleft size-thumbnail wp-image-569" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_032.jpg"><img src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/magadan_032-150x150.jpg" alt="Magadan" title="magadan_03" width="250" height="167" class="alignleft size-thumbnail wp-image-570" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Und so können aus den sechs Tagen schnell auch 10 Tage oder sogar 15 Tage werden. Exakte Auskünfte sind nicht zu bekommen. Die Aussagen von den Dispatchern sind immer wage. Selbst eine genaue Abfahrtszeit ist ihnen kaum zu entlocken: »Sollte am Freitag ablegen, könnte auch Samstag werden, aber spätestens Montag fährt es nach Wladiwostok«, war die exakteste Aussage die wir bekommen konnten. Die Realität sieht wohl so aus: es gibt keinen genauen Fahrplan, die Schiffe legen dann ab, wenn genügend Ladung an Bord ist.</p>
<p style="text-align: left;">Dass es Preise für Passagiere gibt, heißt nicht, dass auch Passagiere mitgenommen werden. »Eigentlich« ist es verboten, dass Passagiere auf Frachtschiffen mitfahren. Aber unmöglich ist es nicht, zumindest nicht für Russen. Für Ausländer ist es weitaus hingegen schwieriger, eine Passage zu bekommen. Das letzte Wort in dieser Sache hat der Kapitän. Sein »Nein« oder »Ja« ist wie das Wort Gottes. Stimmt der Kapitän nicht zu, dann geht auch nichts.</p>
<p style="text-align: left;">Warum also nicht die Motorräder in eine Kiste packen und von Magadan direkt nach Deutschland schicken? Auch diese Möglichkeit haben wir in Erwägung gezogen. Aber die Zollabfertigung in Magadan scheint komplizierter als anderswo in Russland. Bis zu 14 Tage kann es dauern, bis alle Papiere fertig und gestempelt sind. Da der Transport über Wladiwostok läuft, könnte der Zoll auch dort gemacht werden, was aber wiederum unsere Anwesenheit dort notwendig machen würde. So müssten wir in diesem Fall über Wladiwostok und Moskau zurück nach Deutschland fliegen.</p>
<p style="text-align: left;">Wir haben uns letztendlich für den Rücktransport der Motorräder per Flugzeug bis nach Moskau entschieden. Diese Variante sieht zwar auf den ersten Blick wesentlich teurer aus, bei genauer Betrachtung aller Kosten, liegt der Mehraufwand jedoch im akzeptablen Bereich.</p>
<p style="text-align: left;">Wir sind nun dabei, den Preis für die Transportkiste auszuhandeln (den zweiten Tag schon) und über das Stadium »eigentlich« noch nicht hinausgekommen. Wir werden sehen.</p>
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		<title>Road of Bones</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 11:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kardykchan]]></category>
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		<category><![CDATA[Satelliten-Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Tomtor]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Abstand war der erste Teil der Road of Bones der schwierigste Teil der Reise. Für 500 Kilometer haben wir vier Tage gebraucht. 500 Kilometer, die Claudia und ich nie allein hätten bewältigen können. Die ersten 256 Kilometer bis Tomtor sind noch in einem relativ guten Zustand. Dieser Teil wird noch instand gehalten, da über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-538" title="road_of_bones_540" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_540.jpg" alt="Road of Bones, Siberia" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Mit Abstand war der erste Teil der <strong>Road of Bones</strong> der schwierigste Teil der Reise. Für 500 Kilometer haben wir vier Tage gebraucht. 500 Kilometer, die Claudia und ich nie allein hätten bewältigen können. Die ersten 256 Kilometer bis <strong>Tomtor</strong> sind noch in einem relativ guten Zustand. Dieser Teil wird noch instand gehalten, da über diese Trasse Tomtor und <strong>Omyakon</strong> versorgt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Der Ort <strong>Omyakon</strong> war ein Highlight der Tour – der Kältepol der Erde. Minus 71,2 Grad Celsius wurden hier schon mal gemessen. Als wir dort waren, herrschten jedoch 35 Grad plus. Eine Hitze, bei der es schwer fällt zu glauben, dass hier die Temperatur trotz Erderwärmung auch heute auf minus 60 Grad Celsius fallen kann.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-539" title="road_of_bones_1" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_1-150x150.jpg" alt="Road of Bones" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-540" title="road_of_bones_2" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_2-150x150.jpg" alt="Kolyma Highway" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_3.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-541" title="road_of_bones_3" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_3-150x150.jpg" alt="M56 Aldan/Siberia" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;"><em>Road of Bones: Bei einigen Brücken scheint es fast so, als würde jeder der die Strecke fährt, eine Holzlatte mitbringen. So bleiben die Brücken ein wenig länger in Takt. Der Kolyma Highway ist eine dreckige Angelegenheit. Der Staub meuchelt die Reißverschlüsse gerade zu dahin. In Aldan an der M56 bekommt die Super Ténéré unseres Begleiters Lukasz <em>mit tatkräftiger Unterstützung der Einheimischen </em>einen Service (v.l.n.r.). Bilder zum Vergrößern anklicken.<br />
</em></p>
<p style="text-align: left;">Jenseits von Tomtor holt sich die Natur die Road of Bones langsam zurück. Von den Russen wird sie nicht mehr genutzt, der Verkehr zwischen <strong>Yakutsk</strong> und <strong>Magadan</strong> läuft über den <strong>Kolyma Highway</strong>. Die Brücken verfallen langsam oder sind bereits zusammengebrochen.<br />
Insgesamt gilt es, ein Dutzend Flüsse zu durchqueren. Die meisten sind unproblematisch, solange es nicht geregnet hat und die Wasserstände niedrig sind. Schwierigkeiten bereiten die Wasserlöcher, ungefähr 80 größere »Pfützen« müssen auf den 250 Kilometern zwischen Tomtor und dem Abzweig zum Kolyma Highway passiert werden – gefühlt waren es an die 1000. Viele dieser Potholes können nicht so einfach durchfahren werden, sie sind entweder zu tief oder zu schlammig.<br />
Das Umfahren dieser Wasserlöcher war auf Grund des sumpfigen Untergrundes nicht immer unproblematisch. Am dritten Tag haben wir lediglich 70 Kilometer geschafft. Claudia und ich waren froh, dass wir Lukasz aus Polen mit seiner Ténéré sowie Anna und Richard aus Schweden, die in einem Landcruiser unterwegs waren, getroffen haben. Im Team ist es wesentlich leichter, die Motorräder</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-550" title="road_of_bones_4" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_4-150x150.jpg" alt="Omyakon, kältester Ort der Erde" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_5.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-551" title="road_of_bones_5" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_5-150x150.jpg" alt="Geisterstadt Kardykchan" width="150" height="150" /></a></td>
<td><a href="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-552" title="road_of_bones_6" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/road_of_bones_6-150x150.jpg" alt="crossroads M58 / M 56 Siberia" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;"><em>»The pole of cold«. In Omyakon wurde die bisher tiefste Temperatur gemessen: minus 71,2 Grad Celsius. Die Stadt Kardykchan musste Anfang der 90er Jahre wegen gravierender Versorgungsengpässe aufgegeben werden. Deprimierende Kilometerangaben: Straßenschild an der Kreuzung M56 / M58 (v.l.n.r.). Bilder zum Vergrößern anklicken.</em></p>
<p style="text-align: left;">Am Ende des ersten Teil der Road of Bones liegt <strong>Kardykchan</strong>. Eine Stadt, in der einmal an die 20.000 Menschen wohnten. Anfang der 1990er Jahre flohen die meisten Einwohner vor der Kälte. Die Gas-Lieferungen für das zentrale Heizkraftwerk blieben aus und es herrschte einer der strengsten Winter der letzten Jahrzehnte. Wer konnte, verließ die Stadt. Von denen, die es nicht schafften, sind einige in ihren Wohnungen erfroren. Die Menschen kamen nie wieder an diesen Ort zurück. Kardykchan ist seitdem eine Geisterstadt und verfällt immer mehr.<br />
Von dort sind es dann noch 600 Kilometer bis <strong>Magadan</strong>. Eine Strecke, auf der sich der Kolyma Highway von seiner besten Seite zeigt.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr zum letzten Abschnitt im nächsten Eintrag. In Magadan wird es dann so richtig spannend: wie kommen wir eigentlich zurück?</p>
<p style="text-align: left;">Details zur Route könnt ihr im <strong><a title="Satelliten-Tracking" href="http://www.tourenfahrer-blog.de/gps_tracking/gps_tracking.html">Satelliten-Tracking</a></strong> nachverfolgen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Stimme Sibiriens</title>
		<link>http://www.tourenfahrer-blog.de/allgemein/die-stimme-sibiriens/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 15:50:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Andreas Hülsmann hat sich gemeldet! Per Telefon. Immerhin über das russische Festnetz, was schon einen Fortschritt gegenüber der Kommunikationsinfrastruktur in der Mongolei darstellt, von wo er uns per Satellitentelefon berichtete. Andreas und Claudia befanden sich zum Zeitpunkt des Anrufs in Tomtor. Mit geschätzten 200 Einwohnern kam den beiden das Nest angesichts der umgebenden Einsamkeit wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-531" title="sibirien_telefon" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/sibirien_telefon.jpg" alt="Andreas Hülsmann meldet sich via Telefon aus Sibirien" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Andreas Hülsmann hat sich gemeldet! Per Telefon. Immerhin über das russische Festnetz, was schon einen Fortschritt gegenüber der Kommunikationsinfrastruktur in der Mongolei darstellt, von wo er uns per Satellitentelefon berichtete.<br />
Andreas und Claudia befanden sich zum Zeitpunkt des Anrufs in <strong>Tomtor</strong>. Mit geschätzten 200 Einwohnern kam den beiden das Nest angesichts der umgebenden Einsamkeit wie eine Metropole vor.<br />
Gut 5000 Kilometern haben die beiden seit ihrem Aufbruch in der mongolischen Hauptstadt schon wieder abgespult.<br />
Von <strong>Ulaan Baatar</strong> ging es zunächst über die neue Trasse nach <strong>Chita</strong> (RUS). Von hier weiter über Never in Richtung <strong>Yakutsk</strong>. Diese 1200 Kilometer lange Etappe wird Andreas und Claudia in Erinnerung bleiben: fast durchgängig Regen auf schlechter Piste.<br />
Einen Aufenthalt in der sibirischen Großstadt Yakutsk haben sich die beiden geschenkt, stattdessen schwenkten sie auf den <strong>Kolyma Highway</strong> gen Osten.<br />
Für die fahrerisch extrem anspruchsvollen Passagen der <strong>»Road of Bones«</strong> haben sich Claudia und Andreas mit Lukasz aus Polen, der auf einer 96er Super Ténéré unterwegs ist, und mit Richard und Anna zusammengeschlossen. Das Paar aus Schweden fährt einen Landcruiser, der bei schwierigen Furten gute Shuttledienste für das Gepäck leistet.<br />
Auf den östlichen Teil der »Road of Bones« möchte Andreas verzichten und lieber die neue Trasse des Kolyma Highway befahren. Zu vage sind die verfügbaren Informationen zur <strong>»Old Summer Road«</strong>. Sehr zugewachsen soll sie streckenweise sein, die meisten Brücken sind wohl nicht mehr passierbar.<br />
Doch was an solchen Informationen dran ist, lässt sich schwer verifizieren. Wichtigtuerei oder ernstzunehmender Hinweis? Sogar von einem frühen Wintereinbruch in <strong>Magadan</strong>, dem Ziel der Reise, war schon die Rede.<br />
Bald werden es Claudia und Andreas selber wissen. Noch 1000 Kilometer trennen sie von der Stadt am Pazifik. Wenn alles gut geht, werden sie in einer knappen Woche dort sein. Und dann gibt’s hier auch wieder Bilder.<br />
Wir drücken die Daumen und bleiben dabei – mit dem<strong> <a title="Satelliten-Tracking" href="http://www.tourenfahrer-blog.de/gps_tracking/gps_tracking.html">Satelliten-Tracking</a></strong>.<em><br />
Andreas Reimar</em></p>
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		<title>Bye, Bye Mongolei</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 09:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war’s. Wir müssen raus aus der Mongolei, unser Visum läuft morgen aus. Einen Monat waren wir nun bei den Töchtern und Söhnen der Steppe, viel länger als geplant. Aber es gab in diesem Land viel zusehen, viel zu erfahren und viel zu bequatschen. Nach 10 Tagen konnten wir uns aus der Heimeligkeit des Oasis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-527" title="Mongolei_005" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/Mongolei_005.jpg" alt="Projekt Eurasien, Mongolei" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Das war’s. Wir müssen raus aus der Mongolei, unser Visum läuft morgen aus. Einen Monat waren wir nun bei den Töchtern und Söhnen der Steppe, viel länger als geplant. Aber es gab in diesem Land viel zusehen, viel zu erfahren und viel zu bequatschen.<br />
Nach 10 Tagen konnten wir uns aus der Heimeligkeit des Oasis lösen und in die Endlosigkeit der Steppe eintauchen. Zunächst begleitet von Regen. Feuchtigkeit kann einem ein Pistenabenteuer der ganz besonderen Art bescheren. Aber so schnell wie die Pisten rutschig werden, trocknen sie auch wieder ab. Bis Tsetserleg gibt es durchaus Passagen, die asphaltiert sind. In Sachen Straßenbau tut sich in der Mongolei einiges.<br />
Doch nach diesem Ort herrscht der Schotter über alle Pisten, die Landschaft rechts und links hügelig, fast schon bergig. Wir sind im Zentrum der Mongolei, auf fast 2000 Höhenmeter. Willkürlich verteilt liegen in der grün-braunen Steppe die Gers der Hirtenfamilien.<br />
Wieder Regen in Tarlat am <strong>White Lake.</strong> Die Piste grob, steinig und von unzähligen 4WD Rädern durchwühlt. Es ist <em>Nadam,</em> das höchste Fest in der Mongolei und die Zeit, in der die Mongolen Urlaub machen. Entspanntes Fahren ist nicht möglich. Der Abend bringt Besserung, die Sonne kommt zurück. Der See ein landschaftliches Highlight, das zweifellos mit dem touristisch überfluteten <strong>Khövsgöl</strong> mithalten kann.<br />
Nach dem See geht es hinauf zum <strong>Solongtyn Davaa,</strong> ein Pass mit knapp 2.600 Metern Höhe. Danach wird es schwieriger die Richtung zu halten, die Pisten verzweigen sich in einem Wirrwarr.<br />
Erst der<strong> Ider Gol</strong> bringt Erleichterung, die Piste führt direkt am Fluss entlang, der den Weg nach <strong>Tosontsengel</strong> weist. Tosontsengel ist – obwohl Provinz-Hauptstadt der <strong>Region Dsawchan</strong> – nicht besonders groß und ziemlich grau, was den Ort nicht gerade einladend macht. Aber Tosontsengel ist die letzte Möglichkeit, vor <strong>Mörön</strong> Vorräte einzukaufen und den Tank aufzufüllen.<br />
300 Kilometer sind es bis nach <strong>Mörön,</strong> die durch eine der einsamsten Gegenden der Mongolei führen. Der größte Teil der Strecke verläuft über ein Hochplateau, wo selbst die sonst so zahlreich in der Landschaft stehenden Gers selten und Orte wie <strong>Sogot</strong> nur eine winzige Ansammlung verfallener Häuser sind. Immer wieder zweigen Pisten ab. Welche nehmen? Orientierung bietet nur das GPS, das die grobe Richtung nach Mörön zeigt.<br />
Da ist es schon erstaunlich, dass man in dieser Einsamkeit auf Hirten stößt, die ihre Herde vom äußersten Nordwesten der Mongolei ins Landesinnere treiben, um die Schafe und Ziegen auf einem Markt im Zentrum der Mongolei zu verkaufen. 30 Tage brauchen sie für diese mehr als 1000 Kilometer lange Tour. Unterstützt werden sie dabei von ihren Pferden, den Hunden und einem Kamel, das die ganze Habe der Hirten und das Wasser trägt.<br />
<strong>Mörön</strong> bietet, außer einer breiten Infrastruktur an Tankstellen und Geschäften, nicht viel und ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum <strong>Khövsgöl.</strong> Dass dieser See zu den beliebtesten Ferienzielen der Mongolen zählt, macht die 100 Kilometer lange Fahrt von Mörön zum Khövsgöl für uns nicht angenehm. Dutzende 4WD stauben an uns vorbei. An der Piste wird zwar intensiv gearbeitet, was sie nicht unbedingt besser macht. Im Gegenteil, es ist ein ständiges Auf und Ab, und in dem ganzen Staub sind Schlaglöcher nicht immer sofort erkennbar.</p>
<hr />
<h3>Impressionen aus der Mongolei</h3>
<p><iframe style="margin-left: -7px;" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/slideshow/slideshow_001.html" frameborder="0" width="570px" height="410px"></iframe></p>
<hr />
<p style="text-align: left;"><strong>Khatgal</strong> ist der Ort, an dem sich die Piste teilt, in eine West- und eine Ostroute, die am See entlang führt. Eine falsche Entscheidung bringt uns um den Genuss dieses landschaftlichen Höhepunktes. Es geht auf die Ostroute, obwohl der Lonely Planet vor dieser Strecke warnt: »<em>The track along the eastern shore is possibly the worst stretch of road we encountred in Mongolia. Expect mud, rocks, roots and an old collapsed bridge</em>«. Der ansonsten nicht immer akkurat recherchierte Reiseführer sollte in diesem Fall Recht behalten. Eine Stunde für 20 Kilometer, wir geben auf, da die Karte für die nächsten 40 Kilometer keinen Blick auf den See prophezeit. Wenn es regnen sollte, und die Wahrscheinlichkeit liegt in der Luft, dann kommen wir da nicht mehr daraus.<br />
In <strong>Khatgal</strong> trifft uns die geballte touristische Ladung. Es ist Nadam und der Ort, wie auch das Ufer, ist übervölkert mit erholungssüchtigen Mongolen. Der einzige Ausflugsdampfer wird belagert. Er schippert schlagseitig ein paar hundert Meter auf den See, dreht sich dreimal um sich selbst und tuckert ächzend zum Anleger zurück, um die nächste Ladung aufzunehmen.<br />
Wir ziehen uns zurück. Fast 1000 Kilometer Piste liegen bis <strong>Ulaan Baatar</strong> noch vor uns. Wir müssen zurück in die mongolische Hauptstadt unsere Visum-Uhr tickt. Nur noch wenige Tage, und wir müssen das Land verlassen. Und in Ulaan Baatar gibt es noch einiges zu erledigen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nachtrag:</strong><br />
Öl und Reifen sind gewechselt, Hinterradlager getauscht, Luftfilter gereinigt. Heute geht es weiter, zunächst wieder nach Norden, Richtung Ulan Ude und dann weiter – Richtung Osten.</p>
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		<title>Lagerarbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 13:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufenthaltsgenehmigung]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Conti TKC 80]]></category>
		<category><![CDATA[Oasis]]></category>
		<category><![CDATA[Radlager]]></category>
		<category><![CDATA[Ulaan Baatar]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschafft, wir haben unser zweites »Wohnzimmer«, das Oasis, wieder erreicht. Mehr als 2000 Kilometer mongolischer Pisten liegen hinter uns. Hitze, Staub, Regen, Matsch und viele erfreuliche Begegnungen unterwegs. Die TKC 80, die wir geordert hatten, waren auch schon vor Ort. Beim Aufziehen der neuen Reifen mussten wir feststellen, dass die Radlager am Hinterrad der G [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-494" title="radlager" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/radlager.jpg" alt="Radlager wechseln, Reifen wechseln" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Geschafft, wir haben unser zweites »Wohnzimmer«, das Oasis, wieder erreicht. Mehr als 2000 Kilometer mongolischer Pisten liegen hinter uns. Hitze, Staub, Regen, Matsch und viele erfreuliche Begegnungen unterwegs.</p>
<p style="text-align: left;">Die TKC 80, die wir geordert hatten, waren auch schon vor Ort. Beim Aufziehen der neuen Reifen mussten wir feststellen, dass die Radlager am Hinterrad der G 650 schon recht angeschlagen waren.</p>
<p style="text-align: left;">Hintergrund: Wir hatten dem Einzylinder gebrauchte Speichen-Räder verpasst. Die Radlager der Hinterradfelge hatten wohl schon einiges erlebt. Jetzt waren sie für die weitere Reise auf jeden Fall nicht mehr zu gebrauchen.</p>
<p style="text-align: left;">Die beiden Teile wollten sich aber partout nicht von der Nabe trennen. Das Austreiben mittels Dorn und Hammer war nicht erfolgreich. Erst das Aufheizen der Nabe mit dem Benzinkocher brachte den erwünschten Erfolg.</p>
<p style="text-align: left;">Heute waren wir also den ganzen Tag unterwegs, um Ersatz zu beschaffen. Dabei erhielten wir vielerlei Einblicke in Sachen mongolischer Ersatzteilversorgung. So ist es einem Automechaniker nur sehr schwer verständlich zu machen, dass es keine Rolle spielt, ob die Lager in einem Auto oder in einem Motorrad verbaut werden. Der junge Mann war auf jeden Fall nicht bereit nachzuschauen, ob die Teile auf Lager sind, da seine Werkstatt nichts für Motorräder habe.</p>
<p style="text-align: left;">Auch einer jungen Dame reichte ein Blick auf unsere kaputten Exemplare, um zu sehen, dass sie dieses Größe nicht vorrätig hat, obwohl sie vor einem riesigen Regal, angefüllt mit den verschiedensten Lagern, stand. Auf der „Motorrad-Meile“ in Ulaan Baatar wurden wir fündig. Die Teile chinesischer Bauart, offen nach allen Seiten, machten allerdings nicht den Eindruck, als würden sie 3000 Kilometer Laufleistung übertreffen. Aber wir haben zunächst zugegriffen. Bei 3000 Tukrik (ca. 1,70 Euro pro Stück), lässt sich nicht viel falsch machen. Wir hatten zumindest zwei neue Radlager.</p>
<p style="text-align: left;">Zwei Tipps von einem italienischen Motorradfahrer im Oasis brachten dann den Erfolg. Auf einem Teile-Markt wurden wir durch Spürsinn und Hartnäckigkeit fündig. Angeblich gab es auch dort kein passendes Lager, aber der junge Mann hatte genau das von uns gewünschte Teil in seiner Schaufensterauslage ausgestellt, zum Verkauf mussten wir ihn dann fast zwingen.</p>
<p style="text-align: left;">In einem »Bikeshop« gab es zwar nur ein gebrauchtes Kugellager, aber die gute Verfassung des Teils überzeugte. Nun sind beide Lager – Made in Japan – verbaut und das Hinterrad dreht sich wieder ohne Widerstand.</p>
<p style="text-align: left;">Morgen wird es darum gehen, die Mottoräder auf den nächsten Teil der Reise vorzubereiten. Das heißt: Luftfilter reinigen und Öl wechseln. Und dann geht es weiter. Es wird auch Zeit, denn unsere 30-Tage-Aufenthalterlaubnis ist so gut wie aufgebraucht.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr zu unserer Rundtour durch die Mongolei folgt in Kürze.</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Nachricht aus der Steppe</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Khövsgöl Nuur]]></category>
		<category><![CDATA[Mörön]]></category>
		<category><![CDATA[Nadam-Fest]]></category>
		<category><![CDATA[Ulaan Baatar]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Hülsmann hat sich wieder per Satellitentelefon gemeldet. Es ist schon spät Abends in der Mongolischen Steppe, Claudia hat sich den Schlafsack bereits bis zur Nasenspitze zugezogen. Auf etwa 2000 Metern Seehöhe wird es wegen des hochkontinentalen Klimas nachts auch im Juli empfindlich kalt. Werte knapp über dem Gefrierpunkt sind keine Seltenheit. Die nächtlichen Tiefstwerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-489" title="glotze" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/glotze.gif" alt="Nachricht aus der Steppe" width="540" height="360" /></p>
<p style="text-align: left;">Andreas Hülsmann hat sich wieder per Satellitentelefon gemeldet. Es ist schon spät Abends in der Mongolischen Steppe, Claudia hat sich den Schlafsack bereits bis zur Nasenspitze zugezogen. Auf etwa 2000 Metern Seehöhe wird es wegen des hochkontinentalen Klimas nachts auch im Juli empfindlich kalt. Werte knapp über dem Gefrierpunkt sind keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: left;">Die nächtlichen Tiefstwerte würden die beiden Reisenden allerdings gar nicht so stören. Viel mehr haben sie mit den Wetterkapriolen während des Tages zu kämpfen. Stundenlange Regenfälle haben an vielen Tagen die Pisten in wahre Sumpfgebiete verwandelt. Trotz vorsichtiger Fahrweise haben sich Claudia und Andreas schon des öfteren hingelegt mit ihren vollbebackten BMWs. Zum Glück gingen alle Ausrutscher für Mensch und Maschine glimpflich aus. Andere Reisende hatten da weniger Glück. »Wir haben einen Polen mit gebrochenen Rippen getroffen, und eine Holländerin musste zwei Tage warten, bis sich ein Arzt fand, der ihren gebrochenen Fuß behandelte, zwei weitere dauerte es, bis sie endlich in Ulaan Baatar das Krankenhaus erreichte«, berichtet Andreas. »Wir schaffen bei diesen Pistenverhältnissen nur 150 bis 180 Kilometer am Tag«.</p>
<p style="text-align: left;">Rund 1000 Kilometer haben Andreas und Claudia seit ihrem Aufbruch in in Ulaan Baatar in der Mongolei zurückgelegt. Ihr Ziel ist der <a title="Khövsgöl Nuur in Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?q=Ch%C3%B6wsg%C3%B6l+Nuur,+Khovsgol+Lake+-+%D0%A5%D3%A9%D0%B2%D1%81%D0%B3%D3%A9%D0%BB+%D0%9D%D1%83%D1%83%D1%80,+Ch%C3%B6wsg%C3%B6l-Aimag,+Mongolei&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.124213,100.546875&amp;spn=12.701165,28.608398&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=25.461842,57.216797&amp;geocode=FYsSDAMd0kH-BQ&amp;z=6" target="_blank">Khövsgöl Nuur</a>, das »blaue Wasser«, ein knapp 150 Kilometer langer See, unweit der russischen Grenze im äußersten Norden der Mongolei.</p>
<p style="text-align: left;">Doch auf dem Weg dorthin müssen sie zunächst noch Sprit ergänzen. »Die Versorgungslage hat sich zwischenzeitlich etwas verbessert, so dass wir morgen in <a title="Mörön/Mongolei in Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?q=M%C3%B6r%C3%B6n,+Ch%C3%B6wsg%C3%B6l,+Mongolei&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;sll=51.124213,100.546875&amp;sspn=12.701165,28.608398&amp;z=10" target="_blank">Mörön</a> wohl brauchbares Benzin bekommen können«, hofft Andreas.</p>
<p style="text-align: left;">Das öffentliche Leben liegt in der Mongolei derzeit wegen des sieben Tage währenden Nadam-Festes weitgehend brach. Bekannt durch kulturelle Highlights wie Bogenwettbewerbe, wird dieses höchste mongolische Fest von weiten Bevölkerungskreisen eher mit massiven Trinkgelagen zelebriert, konnte Andreas beobachten.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Wochenende möchten Andreas und Claudia wieder in Ulaan Baatar sein. Von dort meldet sich Andreas wieder persönlich bei euch. »Von Ulaan Baatar schicke ich einen Packen Bilder«, hat er versprochen. Bis dahin könnt ihr euch auf unserer <a title="GPS Tracking" href="http://www.tourenfahrer-blog.de/gps_tracking/gps_tracking.html">GPS-Tracking-Seite</a> an die Fersen der Reisenden heften.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Von Andreas Reimar</em></p>
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		<title>Das Ende der Trockenheit</title>
		<link>http://www.tourenfahrer-blog.de/allgemein/das-ende-der-trockenheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 14:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Benzin]]></category>
		<category><![CDATA[Conti TKC 80]]></category>
		<category><![CDATA[GPS Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Ulaan Baatar]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast zwei Wochen lag die Mongolei auf dem Trockenen. Zunächst wurde der Diesel knapp, dann das Benzin mit 92 Oktan. Diesel sowie Benzin wurden rationiert. Sogar von Bezugsscheinen war die Rede. 80-Oktan-Benzin gibt es noch, so dass wir am Montag zu einer kleinen Mongolei Runde aufbrechen. Die Gründe für die Treibstoffknappheit im Land ließen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-475" title="kein_sprit" src="http://www.tourenfahrer-blog.de/wp-content/uploads/2011/07/kein_sprit.jpg" alt="Benzinknappheit in der Mongolei" width="540" height="360" />Fast zwei Wochen lag die Mongolei auf dem Trockenen. Zunächst wurde der Diesel knapp, dann das Benzin mit 92 Oktan. Diesel sowie Benzin wurden rationiert. Sogar von Bezugsscheinen war die Rede. 80-Oktan-Benzin gibt es noch, so dass wir am Montag zu einer kleinen Mongolei Runde aufbrechen.<br />
Die Gründe für die Treibstoffknappheit im Land ließen sich nicht eindeutig ergründen. Es hat etwas mit Rohstoffen zu tun – ein Streit zwischen Russland und der Mongolei auf höchster Ebene. Irgendjemand hat nicht das bekommen, was er wollte, hieß es. Das Land wurde von den Russen zunächst nicht mehr mit Diesel beliefert. Dann wurde auch der Export von Benzin in die Mongolei eingestellt.<br />
Die Versorgungslage hat sich in den letzten Tagen wieder etwas entspannt und in Ulaan Baatar gibt es wieder Benzin, nur auf dem Land ist es nicht überall sicher, Benzin zu bekommen.<br />
Unsere Reifen haben wir in die Obhut von DHL gegeben, Die TKCs sind zwar in Ulaan Baatar angekommen, haben den Zoll aber noch nicht passiert. Das will nun das Logistikunternehmen für uns erledigen, während Claudia und ich in der Mongolei unterwegs sind. Wir sind gespannt.<br />
Für die kommenden zwei Wochen wird es dann, mangels Internetverbindung, wohl keine neuen Blog-Einträge geben, aber dafür kann man uns wieder per Satelliten-Tracking verfolgen.</p>
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