Begleiten Sie Claudia und Andreas Hülsmann auf ihrer Reise von Deutschland bis an den nordöstlichsten Punkt Eurasiens – ins sibirische Magadan.
Die beiden haben einen SPOT Satellite Messenger dabei. Das Gerät ermittelt mit einem GPS-Chip die Position der Reisenden und sendet in regelmäßigen Abständen ein Signal an einen Satelliten. Von dort werden die Daten an einen Server übermittelt, der Standort und zurückgelegte Wegstrecke in einer Google Maps-Karte darstellt.
Über ihre Erlebnisse unterwegs berichten die beiden Reisenden hier im Blog.


 

Bike-Biwak

Donnerstag, 30. Juni 2011 8:06

Gers im Hof der Herberge in Ulaan Baatar / Mongolei
Es ist eng geworden im Oasis. Fast schon wie bei einem Biwak auf der Dakar. Zwischen den Gers quetschen sich geprügelte Enduros. Es wird geschraubt, geputzt und verladen. Einige der Motorräder werden zurück nach Europa verfrachtet. 15 Motorradfahrer basteln zur Zeit an ihren Maschinen, ziehen neue Reifen auf, wechseln Öl, beseitigen kleinere Blessuren oder warten auf ein Ersatzteil.
Auch wir warten auf unsere Reifen, die heute in Ulaan Baatar ankommen sollen und die wir morgen hoffentlich aus der Umklammerung des Zolls befreien können.
Langweilig wird es in dem Guesthouse am östlichen Rand von Ulaan Baatar nicht. Es gibt viele Pausen zwischen all der Bastelei. Dann wird geklönt, Tee getrunken oder man hängt über Landkarten und diskutiert verschiedene Routen.
Wenn es gut läuft – und wir am Freitag die Reifen bekommen –, geht es am Montag weiter. Zunächst eine kleine Runde durch die Mongolei. Vorausgesetzt es gibt Benzin, denn der Sprit ist im Moment knapp in der Mongolei und rationiert. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

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Zeitsprünge

Dienstag, 28. Juni 2011 15:46

Eine Polizeikontrolle, zwei Wochen, drei Lkw Unfälle, sechs Zeitzonen, Dutzende Baustellen, Tausende Schlaglöcher und Milliarden Mücken, das ist die Kurzbilanz unserer 8500 Kilometer Anreise nach Ulaan Baatar. Es war eine Kilometerschrubberei, die Claudia und ich eigentlich so nie machen wollten. Nun stand der Termin zum Touratech Travel Event Mongolei fest und wenigstens einer der Initiatoren sollte vor Ort sein, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, keine Motorradfahrer im Oasis anzutreffen, schon sehr groß war. Und so sind wir nach 14 Tagen noch rechtzeitig in der mongolischen Hauptstadt angekommen. Es waren dann doch schon einige Motorradfahrer in dem Guesthouse, sie wussten zwar nichts von dem Meeting, freuten sich aber dennoch ein Teil dieser einmaligen Veranstaltung zu sein.

Zwischen dem Ruhrgebiet und dem Oasis in Ulaan Baatar standen zwei Hürden, die Distanz von mehr als 8000 Kilometer und der Sibirische Highway, ein mehrerer Tausend Kilometer langer Marterpfahl aus Asphalt. Neben der Eisenbahn ist die Straße die zweite sibirischen Lebensader, auf der in den drei bis vier Sommermonaten Millionen Tonnen an Waren von West nach Ost und umgekehrt transportiert werden. Lkw-Fahrer spulen auf ihren Touren 800 bis und 1000 Kilometer am Tag herunter. Unfälle gehören zur Tagesordnung.




Einige Impressionen von unserer Fahrt über den Sibirischen Highway und dem Aufenthalt im »Oasis« in Ulaan Baatar als Diaschau.

Die Polizei zeigt Präsenz und kontrolliert massiv. Nicht die Papiere sondern die Geschwindigkeit und Überholverbote, fragt die Trucker nach ihren Fahrzeiten und wirft einen Blick auf die Ladung. Vorbeifahrende Motorradfahrer zu stoppen, um die Dokumente zu kontrollieren, dazu – so scheint es – fehlt ihnen die Zeit. Nur einmal waren wir auf der ganzen Tour kurzzeitig der sonntäglichen Zeitvertreib eines Polizisten, der sich einmal die Motorräder etwas näher anschauen wollte.

Auch an Russlands Grenzen hat sich einiges getan. Die Zollabfertigung ist professioneller geworden. Am russisch-lettischen Übergang bei Ludaz können Reisende Auskunft über ihre „Kundenzufriedenheit“ geben. Auf einem Bogen stehen Fragen nach der Wartezeit, Kompetenz der Zöllner und Art und Weise der Abfertigung. Ähnliches auch an der Grenze zur Mongolei. Die Zöllner sind auf beiden Seiten sehr höflich, hilfsbereit und freundlich. Von Korruption gab es auf der ganzen Tour nicht die geringste Spur.

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Schlechte Verbindung

Mittwoch, 22. Juni 2011 8:23

Andreas Hülsmann meldet sich per Telefon aus Sibirien

Ein Blog ist ein Online-Medium und vor allem ein Echtzeit-Medium. Nur was, wenn man beim besten Willen nicht online gehen kann? Man greift zum Telefon. So geschehen gestern Abend. Andreas Hülsmann ist am Apparat. Claudia und er befinden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 600 Kilometer westlich des sibirischen Irkutsk.

Sie sind in Begleitung von James unterwegs, einem Briten, der sich von seiner englischen Heimat auf dem Landweg bis nach New York durchschlagen möchte. Das Dreierteam hat sein Zeltlager wenige Meter neben dem sibirischen Highway aufgeschlagen. Weiter in die Wälder zu einem etwas idyllischeren Plätzchen zu fahren, ist wegen des tiefgründig aufgeweichten Bodens nicht möglich.

Nachdem die Reisenden in den westlichen Landesteilen Russlands gelegentlich gerne den Komfort einer festen Unterkunft in Anspruch genommen haben, ist das Zelt seit einigen Tagen ihr Zuhause. »Ab Nowosibirsk gibt es die „Gastinizas“, wie die Raststätten in Russland heißen, nur noch alle paar hundert Kilometer«, erklärt mir Andreas.

Hinter Claudia und Andreas liegt eine Tour de Force durch sechs Zeitzonen. 500 bis 600 Kilometer spulen die beiden jeden Tag ab. Und das unter heftigen Bedingungen. Es gibt Tage, da regnet es stundenlang in Strömen, dann knallt die Sonne erbarmungslos vom Himmel und treibt die Temperaturen über die 35-Grad- Marke. Schlimmer als die Witterung ist jedoch die Fahrweise der russischen Lkw-Piloten, von Rücksichtnahme keine Spur. Die Polizei versucht zwar mit engmaschigen Kontrollen etwas Ordnung in das Verkehrsgeschehen auf dem sibirischen Highway zu bekommen, doch das gelingt nur bedingt. Zu Claudia und Andreas waren die Ordnungshüter bislang zumindest äußerst korrekt. Ein Blick in die Papiere mit freundlichem Desinteresse, dann ging es immer nur um die Motorräder.

Die beiden BMWs laufen bis jetzt völlig problemlos. Eine Delle in Andreas Felge kann er nicht dem Material anlasten, sondern der eigenen Unachtsamkeit – mit Karacho ist er in ein Schlagloch gerauscht.

Warum eigentlich die Eile, wird sich so mancher fragen. Schuld am Zeitdruck ist ein selbstgesetzter Termin. Am 25. Juni will Andreas in der mongolischen Hauptstadt Ulaan Baatar ein kleines Travel-Event steigen lassen. Location ist die Globetrotter-Herberge »Oasis«. Bis Samstagmittag wollen Claudia und Andreas spätestens dort sein. »Und dann werden wir es für den Rest der Reise endlich ruhig angehen lassen«, gibt mir ein hörbar geschlauchter Andreas noch durch, bevor die Verbindung zum fünften Male abbricht.

Spätestens in Ulaan Baatar wird Andreas dann wieder online sein und selbst berichten. Und dann gibt es hoffentlich ein paar schöne Bilder. Bis dahin könnt ihr die beiden weiter per Satelliten-Tracking begleiten.

Andreas Reimar

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Ost-Erfahrung

Freitag, 17. Juni 2011 10:04

Gastiniza
Zwei Dinge hatte ich ganz vergessen, oder sagen wir besser, ich habe sie verdrängt. Russlands Größe und dass es in diesem riesigen Land scheinbar immer regnet. Wieder ist Nässe eine häufige Begleiterscheinung auf unserem Weg Richtung Osten. Wie heute, ständige Schauer! Es gab auch mal Sonne, die zeigte sich aber nur bis zur nächsten dunklen Wolke. An Zelten ist gar nicht zu denken. Die kleinen Wege, die weg von der M7 führen, sind matschig und die Felder stehen unter Wasser. Die Übernachtungsalternativen sind Awtostojankas (Autohöfe) oder Gastinizas (Gästehäuser). Für diese Nacht haben wir uns allerdings – nach 550 Kilometer Regenfahrt – ein kleines Hotel gegönnt, mit Bad auf dem Zimmer – das jetzt randvoll mit unseren nassen Klamotten ist und Internet Zugang via WiFi als angenehmer Nebeneffekt. Die meisten Gastinizas in Russland haben keinen Anschluss zum weltweiten Netz, was das Schreiben für das Blog nicht einfach macht.
Morgen geht es weiter, wenn es gut läuft schaffen wir es bis an den Ural und dann liegt Sibirien vor uns. Der Blick auf die Karte war allerdings ernüchternd. Der Sprung von Vladimir nach Kazan war, mit Blick auf die Gesamtstrecke, winzig.

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Virtuelle Reisebegleitung

Freitag, 10. Juni 2011 16:52

Spot Satellite Messenger

Heute Mittag sind wir wieder gestartet: die zweite Etappe unseres Projekts liegt vor uns – Ziel Magadan in Ostsibirien. Doch heute müssen wir ersteinmal in Kiel die Fähre nach Klaipeda erwischen.

Auf dieser Etappe unserer Eurasien-Tour ist wieder ein Satelliten-Tracker dabei. Auf unseren anderen beiden Touren Richtung Osten haben wir mit dem Tracking gute Erfahrungen gemacht. Freunde wissen immer, wo wir sind und können so den Reisefortschritt mitverfolgen – und auch das Blog dürfte dadurch etwas lebendiger werden.

Erstaunlich ist, wie sich diese Technologie entwickelt hat. 2009 haben wir noch einen tellergroßen Sender auf die Gepäckrolle geschnallt und mit dem Bordnetz verbunden. Heute haben die Geräte – wie der Spot Satellite Messenger – Batterien und passen in die Jackentasche. Sogar voreingestellte Nachrichten und auch Notrufe können damit abgesetzt werden. Wie das Gerät genau funktioniert, lest ihr → hier.

In einsamen Gegenden, wie in der mongolischen Steppe oder im Osten Sibiriens gibt das Gerät ein Plus an Sicherheit, das bei uns auch unterwegs für ein gutes Gefühl sorgt.
Hier könnt ihr unsere Route verfolgen.

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Ausbaumaßnahme

Mittwoch, 8. Juni 2011 15:52

Fernreiseumbau F 800 GS und G 650 GS

Sie sehen etwas verändert aus, die beiden BMWs. Für die lange Tour Richtung Osten haben wir zusammen mit Touratech noch ein paar Utensilien hinzufügt, damit die F 800 GS und die G 650 GS den Anforderungen der kommenden drei Monate besser gewachsen sind.

Umbauten F 800 GS
Das signifikanteste Merkmal ist sicher der Zusatztank an der F 800 GS. Insgesamt hat der Zweizylinder nun ein Spritvolumen von ca. 35 Litern, womit Reichweiten bis zu 750 Kilometer mit einer Tankfüllung möglich sein sollten.
Die Originalfederung wurde durch ein Öhlins-Federbein und Hyperpro-Gabelfedern ersetzt. Für den Gepäcktransport ist ein Zega Pro Koffersystem zuständig – mit zwei 45-Liter-Koffern und Halterung für Außentaschen plus Gepäckbrücke.
Ein wesentliches Zubehörteil dürfte der Motorschutz sein, der den unteren Extremitäten der 800er Deckung bietet. Weitere Requisiten wie Lenkererhöhung, Desierto-Verkleidung, Zusatzscheinwerfer, Lampengitter, mechanischer Tempomat und der Motorradcomputer IMO-100R50 Rallye dienen dazu, das Leben auf dem Motorrad angenehmer zu gestalten.

 

BMW F800GS Fernreiseumbau

Die F 800 GS im Fernreise-Trimm: Großer Tank, Fahrwerk mit Öhlins-Federbein und strafferen Federn, ein robustes Gepäcksystem und einige praktische Accessoires, die das Fahren auf langen Pistenetappen angenehmer machen. Bild zum Vergrößern anklicken.

Umbauten G 650 GS
Die bemerkenswerteste Umbaumaßnahme an der G 650 GS ist sicher die Umstellung von Guss- auf Speichenräder, wobei wir das 19-Zoll-Vorderrad gegen eine 21-Zoll-Version getauscht haben.
Auch am Einzylinder wurde ein schlagresistenterer Motorschutz montiert.
Als Gepäckfach dient ebenfalls ein Zega Pro-Koffersystem in der 38 Liter Ausführung inklusive Gepäckbrücke.
Eine höhere Frontscheibe und eine Lenkererhöhung sollen Claudia mehr Behaglichkeit beim Fahren bieten. Eine weitere Schutzmaßnahme sind die Sturzbügel an den Seiten.
Als zusätzliches Benzindepot dienen bei der G 650 zwei Reservekanister à 3 Liter, die mit einer speziellen Halterung an den Koffern angebracht sind. Zusammen mit dem Originaltank stehen dann ca. 20 Liter zur Verfügung, was bei dem geringen Verbrauch der G 650 eine Reichweite von fast 600 Kilometer ermöglichen dürfte.
Die Berechnungen des Verbrauches knüpfen an unsere Erfahrungen von der ersten Etappe an. Die F 800 begnügte sich mit 4,5 Litern auf 100 Kilometer im Durchschnitt, die G 650 gab sich gar mit 3,4 Litern auf 100 Kilometer zufrieden.

 

BMW G650GS Fernreiseumbau

G 650 GS fit für die Piste: 21-Zoll-Vorderrad, Speichenräder mit hochfesten Felgen, diverse Protektoren, Gepäcksystem und Zusatzkanister. Bild zum Vergrößern anklicken.

Was die Reifen betrifft haben wir uns letztendlich dann doch – aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit diesem Gummi – für den TKC 80 von Continental entschieden.

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Russland ist grün

Montag, 6. Juni 2011 7:52

Grüne Versicherungskarte für Russland

Irgendwie hat es doch noch funktioniert, aber die Sache haben wir ziemlich kontrovers mit unserer Kfz-Versicherung diskutiert. Die Frage war einfach: Ist die grüne Versicherungskarte für Russland gültig? Die erste Antwort lautete: Nein! Die zweite Antwort ergab ein: Ja, aber nur für den europäischen Teil und bei der dritten Antwort hieß es dann: Ja, für ganz Russland, aber ohne Kasko und mit zeitlicher Beschränkung.

Die endgültige Entscheidung wurde wohl auf höherer Ebene in der Hauptstelle der Versicherung gefällt. Das Schreiben vom Stammsitz enthielt dann auch folgende Passage: »Hierbei handelt es sich um eine Ausnahme. Künftig können wir keine Grünen Karten für Russland für einen so langen Zeitraum mehr ausstellen. Bitte beachten Sie, dass in der Kaskoversicherung nur Versicherungsschutz im europäischen Teil Russlands besteht.«

Egal, wir haben jetzt eine offizielle »Green Card« für Russland, die übrigens immer häufiger bei Verkehrskontrollen von den Polizisten gefordert wird. Denn neben den üblichen Papieren, wie Führerschein und Fahrzeugpapiere, wird auch mehr und mehr nach einem Versicherungsnachweis verlangt.

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Aufbruchstimmung

Dienstag, 31. Mai 2011 12:58

DFDS Lisco Fähre Kiel-Klaipeda

Jetzt wird es Zeit! Keine Woche mehr und wir sind unterwegs. Oder besser gesagt: wir sind hoffentlich unterwegs! Denn es fehlt noch etwas Entscheidendes – die Visa. Russland ziert sich noch. In Sachen Business Visum gibt es bei uns noch Klärungsbedarf. Es bestehen noch monetäre Zweifel und die Frage, welcher Art von Geschäften wir in Russland nachgehen wollen, ist auch noch nicht zur Zufriedenheit der Botschaft beantwortet. Doch es wird mit Hochdruck an dieser Sache gearbeitet.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die BMWs stehen in der Garage und sind bis auf ein paar Kleinigkeiten startbereit. Und unserer Passage von Kiel nach Klaipeda wurde – obwohl wir spät dran waren – auch bestätigt. Schon einige Male sind wir mit DFDS Lisco Richtung Osten geschippert und es war jedes Mal ein entspannter Start. Nach dem ganzen Stress wird es sicher wieder behaglich sein, einen ganzen Tag auf der Ostsee zu verträumen.

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Hausaufgaben

Freitag, 13. Mai 2011 13:16

Tesch Travel Treffen
Nee, nee – es ist unglaublich, wie die Zeit vergeht. Jetzt sind wir schon wieder fast zwei Wochen zu Hause. Campingzeug, Kochutensilien Klamotten, alles liegt noch verstreut herum. Hundert kleine Sachen sind zu erledigen. Die Visaanträge sind wenigstens raus und die BMWs werden bei Touratech auf die Herausforderungen des Ostens vorbereitet. Claudia steht wieder im Buchladen und ich schreibe Reportagen, sortiere Bilder und schneide Filme. Eigentlich ist es wie immer und da fällt es schwer zu glauben, dass es in drei Wochen weitergeht.
Ein schöner Abschluss der ersten Etappe war ein Besuch beim Tesch Treffen. Es ist immer wieder schön bei dieser »Tafelrunde der Motorradreisenden« mit Bernd als Gralshüter, die Leute aus der Szene zu treffen. Jedenfalls Bernd hat sich sehr gefreut, denn es war nicht klar, ob wir es rechtzeitig zu dieser Zusammenkunft in der Eifel schaffen würden. Allerdings konnte ich Bernd Tesch nicht für einen Gegenbesuch zum Touratech Travel Event in der Mongolei begeistern, da er Ende Juni nicht in der Gegend sei. Sollte von den Blog-Lesern jemand am letzten Juni Wochenende (25. – 26. 06. 2011) in Ulaan Baatar sein, ist er herzlich eingeladen vorbeizuschauen. Informationen zum Oasis, dem Veranstaltungsort, gibt es unter www.intergam-oasis.com.

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Das Ende vom Anfang

Donnerstag, 5. Mai 2011 13:34

Cevennen

Fast geschafft. Bis nach Hause ist es nicht mehr weit. Zum Schluss zeigt sich auch das Wetter wieder versöhnlich, seit dem wir die Pyrenäen verlassen haben, dominiert wieder die Sonne. Wir sind am südlichen Rand der Cevennen und verbringen die letzten Tage bei Iris und Markus im Tourenfahrer Partnerhaus Belaman in Fraïsse-sur-Agoût. Ein ruhiger und entspannter Ort mit exzellentem Anschluss an viele kleine und kurvenreiche Straßen.
Doch damit ist es bald vorbei. Richtung Norden – zurück nach Deutschland – geht es über die Autobahn. Eine Rückreise ohne großen Spaßfaktor, aber zu Hause stehen schon wieder Termine an. Zudem wollen Claudia und ich auch beim Tesch Travel Treffen vorbei schauen, denn schon vor unserer Abreise Richtung Süden, haben wir uns dort mit Freunden verabredet.
Zur Erinnerung: Den südwestlichsten Punkt Europas hatten wir in Portugal erreicht. Zuhause werden wir nun eine Pause von einem knappen Monat einlegen und unsere Motorräder sowie die Ausrüstung für den anspruchsvollen zweiten Teil von »Projekt Eurasien« vorbereiten. Und dann geht es auf, den nordöstlichsten Punkt der eurasischen Landmasse zu erreichen.

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TOURENFAHRER